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SUMMARY:Vortrag Prof. Dr. M. BrzoskaCage\, Schnebel u.a.: Experimentelle Musik in USA und Deutschland
DESCRIPTION:Der Begriff „experimentelle Musik“ bezeichnet jene zufallsgesteuerten und nicht-werkhaften Kompositionen\, mit denen John Cage 1958 bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik in die mathematisch geordnete Welt der Serialisten einbrach\, indem er mithilfe von Zufallsoperationen komponierte\, die er aus dem chinesischen Orakelbuch Yi Jing übernommen hatte.  \n \nIn der Folge etablierte sich auch in Deutschland experimentelle Musik als Alternative zur bislang vorherrschenden seriellen Kompositionstechnik. Ihr deutscher Hauptvertreter wurde Dieter Schnebel. Schnebel beschreibt experimentelle Musik als „Komponieren von vokalen und instrumentalen Aktionen“; von daher sind Berührungen zur Aktionskunst\, zu Kunstformen wie dem Happening und zur Fluxus-Bewegung der 60er Jahre durchaus konstitutiv.  \nDer Vortrag analysiert einige Hauptwerke der experimentellen Musik anhand von Videomitschnitten aktueller Aufführungen\, die ich in USA\, Deutschland und Österreich erarbeitet habe.  \nSchnebel war ursprünglich Pfarrer und Religionslehrer\, daher ist die theologische Bedeutung seiner Werke zentral; daß es sich bei vielen Werken um Kirchenmusik handelt\, verdeutlichen schon Werktitel wie dt 31/6\, Glossolalie\, Missa est\, AMN\, Dahlemer Messe oder das erst posthum uraufgeführte Luther-Oratorium. Die Kirche bot denn auch einen oft einen Aufführungsraum für seine Werke. Auch in der Dorfkirche wurden mehrfach Werke von Schnebel aufgeführt; einmal hat er auch im Gottesdienst gepredigt. Aus einem dieser Konzerte wird der Vortrag ein Beispiel zeigen.  \nDer pädagogische Nutzen seiner Musik war Schnebel ein besonderes Anliegen; so ist beispielsweise sein Zyklus „Movimento für bewegliche Musiker“ mit Kindern jeglicher Altersgruppe unabhängig von deren instrumentalen Fähigkeiten oder musikalischer Vorbildung aufführbar. Dies dokumentiert ein anderes Konzert\, das ich als Gastprofessor in Graz mit Beteiligung von Kindern aufgeführt habe.  \n \nIm Zentrum des Vortrages stehen jedoch Konzerte\, die ich als Gastprofessor an der University of North Texas gegeben habe. Besonders spektakulär geriet hier die Aufführung von „Motor Vehicle Sundown“ von George Brecht (1960). Es handelt sich um eine Art Ballett für Autos\, zu dem der Porsche Club of America das Corps de Ballet in Form von 9 Porsches aller Formen und Baujahre stellte. Wie vom Komponist vorgesehen\, ist die Primaballerina ein Polizeiauto mit vielfältigen Sirenen und Blitzlichtern\, das mir dankenswerterweise die Campuspolizei der UNT zur Verfügung stellte. Abgerundet wurde das Ensemble durch einen historischen Ford Model A von 1928. Vor dem vorgeschriebenen Sonnenuntergang erschien das Stück wie ein Abgesang auf die Verbrenner-Mobilität.  \nDatum: Samstag\, der 01.03.2025\, 19:00 Uhr\nEintritt: Eintritt frei\, um Spenden wird gebeten\nProjektverantwortlich: Matthias Brzoska
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SUMMARY:Da capo – ein Abend mit Musik von Udo Jürgens
DESCRIPTION:Lutz Strenger:\n‘Da capo – ein Abend mit Musik von Udo Jürgens’ \nJürgen Udo Bockelmann – besser bekannt als Udo Jürgens – hätte im vergangenen Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert.\n„Udo Jürgens hat den Soundtrack der Bundesrepublik geschrieben“\, sagte Hape Kerkeling über den Menschen\, der mehr als 1.000 Kompositionen für Weltstars wie Sammy Davis jr.\, Bing Crosby\, Shirley Bassey und natürlich für sich selbst verfasst hatte. Der vor etwas mehr als zehn Jahren verstorbene Musiker\, Komponist und Sänger war ein Künstler der Superlative: Er spielte auf 25 Tourneen 21 Livealben ein\, nahm 50 Studioalben auf und veröffentlichte 169 Single-Auskopplungen\, was ihm mehr als 105 Millionen verkaufte Tonträger bescherte. Hinzu kamen noch vier Romane bzw. Auto-Biografien sowie zwei Musicals. Durch seine posthum veröffentlichten Alben war Udo Jürgens acht Jahrzehnte lang in den deutschsprachigen Charts vertreten. \nLutz Strenger\, bekennender Udo-Jürgens-Fan\, interpretiert einen Querschnitt aus dem Wirken des Künstlers mit dem wohl berühmtesten Bademantel der Welt. ‘Da capo – ein Abend mit Musik von Udo Jürgens’ heißt das zweistündige Programm\, bei dem Strenger singt und sich dabei selbst am Piano begleitet. Bei ausgewählten Stücken wird Lutz „Udo“ Strenger durch seinen Freund\, den Akkordeonisten Lothar Meunier\, unterstützt. \nFoto: Tobias Kaiser \n“Mir geht es nicht darum\, Udo Jürgens zu imitieren “\, sagt Lutz Strenger\, “vielmehr will ich mit meiner Interpretation seiner Musik die Herzen der Menschen erreichen.” Und so bedient er nicht nur eingefleischte Udo-Fans mit einem grandiosen Mix aus mal nachdenklichen\, mal heiteren Texten\, schöner Melodien\, mitreißender Songs und wahren Partyhymnen\, die zu vorgerückter Stunde in vermutlich jedem Partykeller für Stimmung sorgten und noch sorgen. Lutz Strenger nimmt sein Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise durch 60 Jahre Bühnengeschichte und Leidenschaft – garniert mit Anekdoten und liebevollen Erinnerungen. Ein Abend nicht nur für Udo-Fans – aber bitte mit Sahne! \nDer Eintritt ist frei. Es wird um Spenden gebeten. \nEinlass: 18:45 Uhr ; Beginn: 19:30 Uhr  ( korrigierte Zeiten!!!! ) 
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SUMMARY:Johann Wolfgang von Goethe „Trilogie der Leidenschaft“Vortrag und Rezitation: Karl-Erich Pönitz
DESCRIPTION:Johann Wolfgang von Goethe\n„Trilogie der Leidenschaft“ \nVortrag und Rezitation: Karl-Erich Pönitz\nKlavier: Sigrid Wagner- Schluckebier \nLiterarische Abende mit Karl-Erich Pönitz sind inzwischen seit 2009 ein „Klassiker“ in der Dorfkirche. In diesem Jahr stimmt uns Karl-Erich Pönitz auf den alternden Johann Wolfgang von Goethe ein. \n„…und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt.“\nEin Abschiedsschmerz und seine Heilung\n200 Jahre Goethes „Trilogie der Leidenschaft“ \n1823/24 vollendet Goethe mit der „Trilogie der Leidenschaft“ drei außergewöhnlich persönliche Gedichte: “An Werther“\, „Elegie“ und „Aussöhnung“. Anlass ist der Abschied des alternden Dichters von Ulrike von Levetzow\, seiner letzten Liebe. Goethe hat sich in diese junge Frau im böhmischen Kurort Marienbad verliebt. Sein Wunsch nach einer ehelichen Verbindung findet keine Erfüllung. Der Abgewiesene gerät in eine Krise\, die ihn tief erschüttert. Er findet aus ihr heraus\, indem er mit der Trilogie Verse schafft\, die ihn selbst trösten und die auch heute noch imstande sind\, trostreich\, haltgebend und beglückend zu wirken. Das 200-jährige Jubiläum dieser Gedichte ist Anlass\, ihrer und ihrer Entstehungsgeschichte zu gedenken\, musikalisch ergänzt durch Kompositionen von Felix Mendelsohn – Bartholdi. \nDatum: Dienstag\, 18.03.2025 um 19:00 Uhr\nEintritt: Eintritt frei\, um Spenden wird gebeten\nProjektverantwortliche: Erika Otten\, Hans Schäfers
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SUMMARY:Streichquartettabend mit dem Viatores Quartett aus Berlin
DESCRIPTION:Violine 1 Louisa Staples\nVioline 2 Johannes Brzoska\nViola Gordon K.H. Lau\nVioloncello Umut Saglam \nDas Viatores Quartet ist ein junges\, aber schon renommiertes Streichquartett aus Berlin. Im Januar 2024 gewann es den 1. Preis des Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerbs sowie den Preis der Freunde Junger Musiker. Im Dezember 2024 wurde es mit dem SWR Kultur New Talent Förderprogramm ausgezeichnet. Anfang Januar gewann es zudem den 2. Preis beim Irene-Steels Wilsing Wettbewerb im Rahmen des Heidelberger Frühlings.\nDas Quartett ist zunehmend auf internationalen Konzertbühnen gefragt und hat bereits in renommierten Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin konzertiert. Jüngste Auftritte hatte das Quartett u.A. bei der Villa Musica Rheinland-Pfalz\, den Hindemith-Tagen Frankfurt\, dem Festival „AIMA” in der Türkei\, der Konzertreihe „Klassik in Spandau”\, dem „Piano Salon Christophori” sowie im Schloss Charlottenburg. Im November gab das Quartett sein erstes Radiokonzert\, produziert von SWR Kultur im Rahmen der Konzertreihe des Europäischen Kulturforums Mainau. 2025 wird das Quartett zudem seine erste CD produzieren.\nDas Viatores Quartett wurde Anfang 2023 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin gegründet. Derzeit studiert das Quartett bei Prof. Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie an der Hochschule für Musik\, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Oliver Wille.\nDer Name „Viatores“ leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet so viel wie „Reisende“. Er lehnt sich an die vier unterschiedlichen Herkünfte und Kulturen der Ensemblemitglieder an\, die aus Großbritannien\, Deutschland\, Hong Kong und der Türkei kommen\, und symbolisiert deren Vereinigung in einem gemeinsamen Ziel.  \n \nAlle vier Musiker sind zudem preisgekrönte Solisten:\nLouisa Staples wurde im Jahr 2000 geboren und studiert derzeit an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Professor Antje Weithaas. Sie ist Preisträgerin bei prestigeträchtigen Wettbewerben wie dem Long-Thibaud-Crespin Wettbewerb\, dem Louis Spohr Violinwettbewerb und dem Carl Flesch Wettbewerb\, wo sie insgesamt vier Preise\, darunter den Orchestra’s Choice Award\, erhielt. Im Jahr 2021 war sie Finalistin beim renommierten Premio Paganini Violinwettbewerb in Genua. 2024 gewann sie mehrere Sonderpreise beim Internationalen Joseph-Joachim Violinwettbewerb in Hannover. Zu ihren jüngsten Konzerthighlights gehören ein Rezital in der Carnegie Hall in New York\, Auftritte als Solistin im Großen Saal der Liszt-Akademie in Budapest\, im Auditorium de Radio France und in St.Martin-in-the-Fields in London sowie Einladungen zu Festivals wie den Sommers Musicaux de Gstaad\, dem Schleswig-Holstein Festival\, dem Festival Mecklenburg-Vorpommern und dem Hamburger Internationalen Kammermusikfestival\, zusätzlich zu zahlreichen Solokonzerten in ganz Europa. Louisa ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und spielt auf der „ex-Michel Schwalbe“ Guadagnini\, die 1744 in Piacenza gefertigt wurde und großzügig vom Deutschen Musikinstrumentenfonds ausgeliehen wurde.  \nJohannes Brzoska\, geboren 1998 in Essen\, studierte als Jungstudent bei Nikolai MIntchev an der Folkwang Universität der Künste\, dann ab 2016 bei Anke Dill an der HMDK Stuttgart und befindet sich seit 2020 im Studium an der UdK Berlin bei Nora Chastain. 2013 nahm er zudem ein Semester lang Unterricht bei Svetlin Roussev in Paris. Weitere wichtige Impulse erhielt er auf Meisterkursen u.A. von Mintcho Mintchev\, Kolja Blacher\, Mihaela Martin\, Stephan Picard sowie Eberhard Feltz. 2022 bis 2024 war er Akademist des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin (DSO). Er gewann zahlreiche Preise als Solist sowie als Kammermusiker\, darunter beim „Bundeswettbewerb Jugend Musiziert“\, beim „Musikpreis des Lions Club Stuttgart- Schloßgarten“\, sowie jüngst beim „Ibolyka Gyarfas Violinwettbewerb“ der Berliner Musikhochschulen. Er verfolgt neben seinen solistischen Auftritten auch eine rege kammermusikalische Tätigkeit\, die ihn zu rennomierten Kammermusikfestivals und Workshops wie der „European Chamber Music Academy Leipzig“ und dem „International Chamber Music Campus Weikersheim“ brachte\, sowie zu einer Aufnahme als Stipendiat bei den Kammermusikvereinigungen „Musethica“ sowie YEHUDI MENUHIN Live Music Now. Er spielt eine Violine von Nicolas Lupot aus dem Jahre 1806\, welche ihm von der „Alice und Hans Joachim Thormählen-Stiftung“ zur Verfügung gestellt wird. \nKwan Hon Gordon Lau\, 1999 in Hongkong geboren\, absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er ist ein aktiver Kammermusiker\, zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Torleif Thedéen\, Sayaka Shoji\, Rainer Schmidt\, Karl-Heinz Steffens\, Peter Bruns\, Bruno Delepelaire\, Roland Glassl und viele andere renommierte Musiker. Erfolgreiche Erfahrungen als Solo-Bratschist sammelte er in Orchestern wie der Kammer-Akademie Potsdam und dem Schleswig-Holstein Musik Festival Orchestra. Während der Corona-Zeit im Jahr 2020 debütierten er und sein Bruder mit großem Erfolg bei der vom renommierten Geiger Daniel Hope und ARTE.tv produzierten TV-Konzertreihe „Hope@Home“. Er hatte verschiedene Gelegenheiten\, Meisterklassen bei Größen wie Nobuko Imai\, Nils Mönkemeyer\, Lars Anders Tomter usw. zu besuchen. Er wurde zu vielen hochklassigen Musikfestivals eingeladen\, u.a. der Seiji Ozawa Academy Schweiz\, dem Zermatt Music Festival\, dem Gstaad Menuhin Festival und der Villars Music Academy. Gordon ist seit der Saison 2019/20 Stipendiat der “Villa Musica“ Rheinland-Pfalz und wurde als “Star von Villa Musica 2023“ ausgezeichnet.  \nUmut Sağlam\, geboren in Ankara im Jahr 1998\, begann seine musikalische Ausbildung 2009 bei Tufan Tolga\, bevor er ab 2014 seine Studien bei Dilbag Tokay in Istanbul vertiefte. Er setzte seine Studien an der Barenboim – Said Akademie im Jahr 2016 bei Prof. Frans Helmerson fort und schloss sie 2020 ab. Anschließend setzte Sağlam seinen Masterstudium bei Prof. Claudio Bohorquez an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin fort und schloss es 2024 ab. Als Solist trat er mit Orchestern wie dem Bilkent Symphony Orchestra und dem Istanbul Symphony Orchestra auf. Zu seinen Auszeichnungen gehört der Aydın Gün Award des IKSV sowie Preise bei Wettbewerben wie dem Gaetano Zinetti Music Competition und dem „Tremplin“ International Cello Competition in Frankreich. An angesehenen Festivals wie der Kronberg Academy und dem Istanbul Music Festival hat Sağlam mit renommierten Künstlern wie Daniel Barenboim\, András Schiff\, Steven Isserlis und Gautier Capuçon zusammengearbeitet. Er spielt auf einem Cello\, das 1914 von George Winterling gefertigt wurde.  \nLassen Sie sich dieses Konzert mit hochkarätigen Musikern nicht entgehen! \nDatum: Donnerstag\, 27. März 2025\, 19.30\nEintritt: Eintritt frei\, um Spenden wird gebeten\nProjektverantwortliche: Elisabeth Schmierer
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