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Goethe und Schiller – Eine gelungene Beziehung

9. Oktober 19:00

| Eintritt frei

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde meiner Vorträge!

Dass Beziehungen gelingen, ist bekanntlich alles andere als selbstverständlich. Es ist wird wohl kaum jemand alt, der nicht im Laufe seines Lebens Enttäuschungen und Verletzungen in seinen Beziehungen erlebt hat. Das gilt sowohl für den privaten als auch für den beruflichen Bereich und nicht zuletzt für den politischen! Es war schon immer so, dass gelingende Beziehungen lebenswichtig waren für das menschliche Glück – und doch scheinen mit ihnen Faktoren verbunden zu sein, die uns immer wieder in Verlegenheit versetzen und überfordern. Anfängliches Liebesglück? Ein Drittel aller Ehen in Deutschland enden in der Scheidung. Frohgemutes Antreten einer neuen Stelle? Begeisterter Start einer neuen Initiative? Immer wieder einmal stehen Menschen vor dem Scherbenhaufen ihrer Hoffnungen. Viele sind entmutigt.

Glücklicherweise gibt es heute vielschichtige Maßnahmen, um der Entmutigung entgegen zu wirken. Ich selbst arbeite schon lange als pastoralpsychologischer Supervisor am Gelingen von Beziehungen. In diesem Jahr möchte ich das auch noch auf eine andere Weise tun, nämlich durch den Blick auf eine besonders gelungene Beziehung aus unserer deutschen Geschichte.

Es gibt genügend Beispiele aus der Vergangenheit unseres Volkes, wo Zusammenleben und Zusammenwirken überhaupt nicht geklappt hat. Aber es gibt auch Beispiele, wo das anders war, wo Menschen sich persönlich verstanden und fruchtbare Zusammenarbeit in erstaunlicher und bewunderungswürdiger Weise möglich wurde – auf der Grundlage vertrauensvoller und verlässlicher Beziehungen. Wo man es nicht immer einfach miteinander hatte, wiederholt Spannungen abbauen und Konflikte lösen musste, aber bis zum Ende zusammen hielt und Ergebnisse erzielte, die bis heute nachwirken, wie man diese Ergebnisse auch immer beurteilen mag. Aus unserer Geschichte fallen mir ganz unterschiedliche Paare ein, Luther und Melanchthon, Scharnhorst und Gneisenau, Marx und Engels, Kaiser Wilhelm I. und Bismarck, und als besonders eindrückliches Beispiel Goethe und Schiller.

Über Goethe und Schiller möchte ich gerne sprechen und sie auch aus ihren Werken zu Worte kommen lassen. Ich erhoffe mir, dass wir von der Verbundenheit dieser beiden Freunde Impulse empfangen für unser eigenes jetziges Zusammenleben.

Herzliche Einladung!
Ihr Karl-Erich Pönitz

  • Datum:
    9. Oktober, 19:00
  • Eintritt: Eintritt frei
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