Kunstausstellungen / Vernissagen

spitze Kopie

Schon kurz nach der Fertigstellung wurde die Dorfkirche zu Ausstellungszwecken genutzt. Ausschlaggebend war und ist die Helligkeit im Raum und die für eine Kirche ungewöhnlich „Nur-Dach-Form“. Der Schwerpunkt der Ausstellungen lag zunächst im religiösen Bereich:
Klaus Pfeffer stellte Fotografien zum Thema „ Luther“ und vielfältige Malereien zum Thema „Umwelt“ aus, in einer Ausstellung wurden alte Familienbibel präsentiert, ebenso im Familienbesitz befindlich alte Taufkleider, die Chagall– Ausstellung mit dem Titel „Exodus“ des Katholischen Bildungswerkes Mettmann bildete einen weiteren Höhepunkt, Familie Midelmann zeigte Bilder von Überlebenden des Holocaust im Baltikum, Pfarrer Alfons Demand stellte den Bilderzyklus „Passions – Impressionen“ aus.
Es folgten dann Ausstellungen mit Studenten der Folkwang Universität der Künste, im Rahmen „Förderung junger Talente“, zum Thema „Kopf und Inhalt“ und „Quadfalt“.
Das Spektrum erweiterte sich, Prof. Xaver Poncette erlebten wir mit Fotografien „Spiegelungen“, Isenbügeler Künstler (Brigitte Mosch, Anne Pahl und Rüdiger Peters) zeigten ihre Werke zum Thema „Vorfreude“, Andreas Liesner erfreute mit Karikaturen „Leicht ironisch“ und „Wie wir so ticken“, Barbara Winner stellte ihre „Federbilder“ aus, und nicht zuletzt die jährlichen Ausstellungen von Markus Lüpertz: Plakate zu den Jazz-Konzerten von TTT seit 2013.

Kommende Ausstellung ab 15.03.2019:

Als man die Bibel noch wörtlich nehmen durfte
Bilder aus alter Zeit

Andreas Liesner

Die Ausstellung zeigt zwölf Bilder zur Schöpfungsgeschichte der Bibel, zwölf entsprechende Textbilder nach M. Luther und zwölf Gesichter mit kritisch kommentierendem Blick.
Die Bilder zur Genesis greifen zurück auf die naive Freude des Bibellesers in jungen Jahren an den faszinierenden Geschichten des Alten Testaments. Die überdeutliche Wortwörtlichkeit im Umsetzen ins Bild zeigt die sich entwickelnde kritische Distanz. Das notwendige Verständnis für die Metaphorik der Sprache und der Bilder wird die Basis für einen freundlichen Umgang mit den alten und doch so aktuellen Geschichten.
Die zwölf Gesichter – „advocati diaboli“ – begleiten leicht ironisch und doch verständnisvoll die Bilderszenerie.

Einige der Bilder wird Frau Düsterhöft zu Themen in ihren Gottesdiensten heranziehen:

  • „Was ist der Mensch? – Schöpfung und Sündenfall“ Sonntag, 17.03.19 um 11.15 Uhr
  • „Sollte ich nicht der Hüter meines Bruders sein? – Kain und Abel“ Sonntag, 07.04.19 um 17.00 Uhr (Cello-Gottesdienst)
  • „Gerettet! Überlebende! Und nun? Die Arche Noah“ Karfreitag, 19.04.19 um 11.15 Uhr

Hier bekommen Sie eine Übersicht über kommende Ausstellungen.