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Lorca Duo

12. März 2022 19:00

Die Liebe zur Musik aus allen Epochen verbindet die spanische Pianistin Itxaso Etxeberria und die mexikanische Geigerin Mariana Hernández. Für den Konzertabend in der Dorfkirche Isenbügel haben die beiden Musikerinnen ein Programm mit Kompositionen aus dem Ende des 20. Jahrhundert/ Anfang des 21. Jahrhunderts u.a. von Maurice Ravel, Manuel de Falla, Enrique Granados, Manuel María Ponce bis George Gershwin ausgearbeitet. Das Publikum erwarten bezaubernd virtuose Melodien, rhythmische und harmonische Klänge spanischer Tänze und forsche Tempi, immer geprägt durch das individuelle Kolorit und den Einfluss der Kulturen der beiden Musikschaffenden.

In Pamplona geboren, absolvierte Itxaso Etxeberria ihr Bachelorstudium an der „Higher School of Music of the Basque Country“, San Sebastián in der Klasse von Marta Zabaleta und Ricardo Dezcalzo. Am Price Claus Conservatoire in Groningen schloss sie ihren Master in der Klasse von Paul Kommen ab. Sie hat an zahlreichen internationalen Festivals wie dem Peter de Grote Festival, NOW Festival, Mixtur Festival, Internationales Festival für Klangkunst und dem Beethovenfest Bonn teilgenommen und war Gast bei verschiedenen Orchestern und Ensembles, unter anderem bei den Bochumer Symphonikern und dem Ensemble Recherche.

Die gebürtige Mexikanerin Mariana Hernández absolvierte den Bachelor of Music an der „Escuela Superior de Música del Instituto Nacional para la Cultura y las Artes“ in Mexiko und darauf ihren Master „Professional Performance“ an der Folkwang Universität der Künste bei Helge Slaatto und Mintcho Mintchev. Als Solo-Geigerin und Kammermusikerin hat sie zahlreiche Wettbewerbe in Mexiko gewonnen. Stationen ihrer Konzerttätigkeit waren unter anderem das Lucerne Festival, Chamber Music Festival Colorado, der NJO Summer Academy, das Kammermusik Festival in Uberlandia, und das NOW Festival in Essen. Mariana Hernández ist Mitglied des Sinfonieorchester Wuppertal.

Der Name „Lorca Duo“ ist dem ersten Werk entliehen, das die beiden Künstlerinnen in ihr gemeinsames Repertoire aufnahmen und das ihnen besonders am Herzen liegt: die Sonate für Violine und Klavier von dem französischen Komponisten Francis Poulenc. Seinem ermordeten Freund und berühmten Lyriker Federico Garcia Lorca gewidmet, ist sie in der Klangsprache sehr expressiv angelegt, durchlebt Momente tiefer Traurigkeit und dramatischer Ausbrüche, andererseits aber auch Momente von beseelter Innigkeit und spiegelt so das Zusammenspiel der beiden Musikerinnen perfekt wider.

Datum: Samstag, 12. März 2022, 19:00 Uhr
Eintritt: Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Projektverantwortlicher: Thomas Bothmann

Details

  • Datum:
    12. März 2022, 19:00
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